Ökonomischer und F&E-Fußabdruck Der Ökonomische und F&E-Fußabdruck zeigt, wie Unternehmen, Institutionen und Branchen Beschäftigung sichern, Innovation fördern und Wohlstand schaffen – regional, national und global.
Forschung Nachhaltigkeit Ökonomischer und F&E-Fußabdruck

Was ist der Ökonomische und F&E-Fußabdruck? 

Wertschöpfung endet nicht am Werkstor – Organisationen wirken weit über ihre direkten Aktivitäten hinaus. Sie vergeben Aufträge an Lieferanten, fördern Innovationen und stärken den gesellschaftlichen Wohlstand. Klassische Kennzahlen wie Umsatz oder Beschäftigtenzahlen erfassen diese Effekte jedoch nur teilweise.

Hier setzt der Ökonomische und F&E-Fußabdruck von WifOR Institute an. Er macht den wirtschaftlichen Beitrag von Unternehmen, Branchen und anderen Organisationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichtbar.

Sprechen Sie mit einer unserer Expert:innen, um herauszufinden, wie der Ökonomische und F&E-Fußabdruck in der Praxis eingesetzt werden kann:

Strategischer Nutzen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Der Ökonomische und F&E-Fußabdruck ist ein Instrument zur Analyse und Kommunikation wirtschaftlicher Wirkung. Er unterstützt Organisationen dabei:

Strategischer Nutzen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Ihre Standortrelevanz und wirtschaftliche Wirkung mit belastbaren Daten zu kommunizieren.

Strategischer Nutzen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Die wirtschaftliche Bedeutung empirisch zu belegen und evidenzbasierte Standortpolitik zu fördern.

Strategischer Nutzen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit auf eine gemeinsame Datengrundlage zu stellen.

Räumliche Flexibilität: Von lokal bis global

Räumliche Flexibilität: Von lokal bis global

Die Analysen von WifOR lassen sich flexibel auf unterschiedliche strategische Fragestellungen anwenden – ob global in über 180 Ländern, national oder regional.

Dadurch können wirtschaftliche Verflechtungen auf der jeweils relevanten geografischen Ebene sichtbar gemacht werden: vom lokalen Wirtschaftsraum über Bundesländer und nationale Märkte bis hin zu internationalen Lieferketten und Wertschöpfungsnetzwerken.

Zeitlicher Horizont: Status quo und Zukunftsperspektiven

Der Ökonomische und F&E-Fußabdruck bildet die aktuelle wirtschaftliche Situation ab und ermöglicht durch einen Prognosealgorithmus zudem fundierte Zukunftsszenarien.

Damit lassen sich sowohl die gegenwärtige Standortrelevanz als auch die erwarteten Effekte künftiger Investitionen, Expansionen oder struktureller Veränderungen ermitteln. Auf dieser Basis können strategische Entscheidungen nachvollziehbar und empirisch fundiert kommuniziert werden.

Zeitlicher Horizont: Status quo und Zukunftsperspektiven

Wie wird der Ökonomische und F&E-Fußabdruck gemessen?

Die Berechnung erfolgt auf Basis von offiziellen Vorgaben der amtlichen Statistik und mithilfe von anerkannten Input-Output-Modellen, die die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen Unternehmen, Branchen und Regionen abbilden.

Mögliche Fokusthemen sind:

Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt

Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt


direkt, indirekt und induziert

Beschäftigungseffekte

Beschäftigungseffekte


geschaffene und gesicherte Arbeitsplätze

Arbeitsproduktivität

Arbeitsproduktivität


Wertschöpfung pro Mitarbeiter:in im Vergleich zu anderen Branchen

F&E-Impact

F&E-Impact


Beitrag von Forschung und Entwicklung zur Wertschöpfung

Fiskalischer Beitrag

Fiskalischer Beitrag


Steuer- und Beitragsaufkommen durch ökonomische Aktivität

Effekte durch Investitionen

Effekte durch Investitionen


ökonomischer Beitrag durch Ausgaben für moderne Maschinen oder Anlagen

Dadurch entsteht ein umfassendes, international vergleichbares Bild wirtschaftlicher Leistung und Innovationskraft.

Laden Sie hier eine Beispiel-Studie herunter

Der Ökonomische und F&E-Fußabdruck für Graphene Flagship (Englisch) Download

Weitere Anwendungsbeispiele des Ökonomischen Fußabdrucks

Unternehmen, öffentliche Institutionen und Branchenverbände weltweit nutzen den Ökonomischen und F&E-Fußabdruck von WifOR, um ihre wirtschaftliche Wirkung zu messen.
Die folgenden Beispiele zeigen, wie die Ergebnisse in der Praxis eingesetzt werden – von Geschäftsberichten bis hin zur externen Kommunikation öffentlicher Institutionen und internationalen Branchenstudien

AbbVie – Transparente Darstellung des wirtschaftlichen Beitrags eines forschenden Pharmaunternehmens

AbbVie nutzt den Ökonomischen und F&E-Fußabdruck von WifOR, um den eigenen Beitrag zur deutschen Wirtschaft transparent zu machen. Einschließlich direkter, indirekter und induzierter Effekte trug das Unternehmen im Jahr 2021 rund 1 Milliarde Euro zum deutschen Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigte an den Standorten Ludwigshafen, Wiesbaden und Berlin über 3.000 Mitarbeitende. Weltweit unterstützte AbbVie etwa 48.000 Arbeitsplätze.

Mit einer F&E-Intensität von 31 % lag AbbVie rund neunmal über dem nationalen Zielwert von 3,5 % des BIP. Die Ergebnisse unterstreichen AbbVies Rolle als Treiber von Wertschöpfung, Beschäftigung und Innovation – in Deutschland und weltweit.

Teva – Integration des Ökonomischen Fußabdrucks in die Unternehmensberichterstattung

Mit dem Ökonomischen von WifOR macht Teva den globalen Beitrag des Unternehmens zu Wirtschaft und Gesellschaft sichtbar. Im Jahr 2023 trug Teva rund 21,1 Milliarden US-Dollar zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, unterstützte 236.000 Arbeitsplätze und generierte 8,6 Milliarden US-Dollar an Arbeitseinkommen in 26 untersuchten Ländern. Darüber hinaus wurde prognostiziert, dass die Generika von Teva im Jahr 2024 in 22 Ländern Einsparungen im Gesundheitswesen in Höhe von 39,7 Milliarden US-Dollar bewirken.

Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Rolle von Teva innerhalb der Wirtschaft und seine Bedeutung für die Förderung einer bezahlbaren Gesundheitsversorgung weltweit.

ARD – Gutachten zur wirtschaftlichen Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland

Die ARD nutzte den Ökonomischen Fußabdruck von WifOR, um ihren wirtschaftlichen Beitrag in Deutschland sichtbar zu machen. Die Analyse zeigt, dass die ARD im Jahr 2022 rund 8 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt in Deutschland beitrug und etwa 55.000 Arbeitsplätze außerhalb der eigenen Institution sicherte – direkt, indirekt und induziert.

Die Ergebnisse werden für interne und öffentliche Berichte genutzt und verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung der ARD für die deutsche Medien-, Kultur- und Kreativwirtschaft.

IFPMA – Kommunikation der globalen wirtschaftlichen Wirkung der Pharmaindustrie

Der Internationale Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (IFPMA) veröffentlichten den Ökonomischen und F&E-Fußabdruck von WifOR in ihrem Always Innovating Report.

Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Branche 2022 weltweit rund 74,9 Millionen Arbeitsplätze unterstützte und über 2.295 Milliarden US-Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt beitrug. Damit liefert die Analyse eine belastbare Grundlage für die Berichterstattung der ökonomischen Bedeutung der Branche im internationalen Kontext.

Diese Themen könnten Sie auch interessieren

Aus unserem Newsroom