Aktuelles

2011

Sehr angespannte Personalsituation in Europas Gesundheitswesen

Wegen der sehr kritischen Lage beim Personalbestand im europäischen Gesundheitswesen bauen Krankenhäuser zunehmend auf Talentmanagement. Der Anbieter von Software für das Human Resources Management umantis kann jetzt einen starken Trend in diesem Bereich feststellen.
Obwohl Talentmanagement im Gesundheitswesen bislang eher stiefmütterlich behandelt wurde, hat es laut Umfragen und Kundenaussagen in Krankenhäusern nun hohe Priorität, die richtigen Bewerber zu gewinnen, Mitarbeiter zu entwickeln und Perspektiven zu bieten...

Quelle: pressetext.com


Wie viele Pfleger fehlen wirklich?

Die Zahlen klingen dramatisch: 152 000 Beschäftigte in Pflegeberufen werden im Jahr 2025 in Deutschland fehlen, lautet die jüngste Berechnung des Statistischen Bundesamts. Schon heute gibt es der Prognose zufolge rund 34 000 Vollzeitkräfte zu wenig in Altenheimen, ambulanten Pflegediensten und Krankenhäusern - Pflegenotstand. Noch schwärzer klingt die Zukunft des Berufsstandes, wenn man die Statistik liest, die der Interessenverband bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste) für seine Argumentationen nutzt. Demnach werden in Deutschland momentan händeringend 30 000 Pfleger allein für die Altenpflege gesucht, und innerhalb der nächsten zehn Jahre wird die Lücke auf 220 000 anwachsen. Der Fachkräftemangel führe dazu, dass schon heute ganze Abteilungen in Pflegeheimen geschlossen werden müssten, sagte bpa-Präsident Bernd Meurer bei der Vorstellung der Zahlen im August....

Quelle: welt.de


Zeitung: Fachkräftemangel in der Altenpflege wird deutlich überschätzt

Berlin. In Deutschland fehlen weit weniger Altenpfleger bislang angenommen. Die jüngste Prognose des Statistischen Bundesamtes, die aktuell 34.000 fehlende Alten- und Krankenpfleger bundesweit angibt, basiert laut Recherchen der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe) auf unzutreffenden Annahmen. Wie eine Wissenschaftlerin des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden bestätigte, geht die Berechnung davon aus, dass alle Pflegebedürftigen komplett von examinierten Alten- und Krankenpflegern versorgt würden. Tatsächlich müssen jedoch laut gesetzlicher Vorgaben in den meisten Bundesländern lediglich 50 Prozent aller Pfleger in Altenpflegeheimen die dreijährige Ausbildung absolviert haben, der Rest können angelernte Hilfskräfte sein. Unabhängige Wirtschaftswissenschaftler gehen davon aus, dass der tatsächliche Fachkräftemangel in der Altenpflege derzeit weit geringer ist. "Deutschlandweit beobachten wir bisher noch keinen Fachkräftemangel", sagt etwa Dennis Ostwald, Geschäftsführer des Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR in Darmstadt.

Quelle: open-report.de


Fachkräftemangel in der Altenpflege ist übertrieben

Die Zahlen klingen dramatisch: Mehr als 150.000 Alten- und Krankenpfleger werden im Jahr 2025 in Deutschland fehlen, lautet die jüngste Modellberechnung des Statistischen Bundesamts. Schon heute gibt es laut der Prognose rund 34.000 Vollzeitkräfte zu wenig in Altenheimen, ambulanten Pflegediensten und Krankenhäusern - Pflegenotstand.

Noch schwärzer klingt die Zukunft des Berufsstandes, wenn man die Statistik liest, die der Interessenverband bpa (Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste) für seine Argumentationen nutzt...

Quelle: welt.de


Bessere Arbeitsbedingungen gegen Pflegenotstand

Stuttgart.  Ohne deutlich bessere Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen droht nach einer Studie dem Südwesten ein massiver Fachkräftemangel. Wenn keine einheitlichen Ausbildungsstandards und bessere Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit geschaffen werden, fehlen nach dem sogenannten realistischen Szenario 2030 rund 35 000 Ärzte und Pfleger in Baden-Württemberg. Das ergab eine Berechnung der Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers und dem Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR.

Quelle: swp.de


Geld für die Weiterbildung

Münster.  Fachkräftemangel und Alterung der Belegschaft lassen Unternehmen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Kleinere Firmen können dabei auf finanzielle Fördermöglichkeiten vom Staat bauen.
Wenn qualifiziertes Personal knapp und schwer zu finden ist, gilt es, die Stammbelegschaft gezielt zu fördern. Die Deutschen werden immer älter und immer weniger. Allein in der Region der Industrie- und Handelskammer (IHK) Ulm fehlen bis 2025 jedes Jahr durchschnittlich rund 11 500 Fachleute, um die Nachfrage der Betriebe zu decken - etwa 1500 akademische und knapp 10 000 nichtakademische Fachkräfte wie Meister und Fachwirte. Das ergab eine Studie der Wifor GmbH, einer Ausgründung des Lehrstuhls von Professor Bert Rürup an der Universität Darmstadt, im Auftrag der zwölf IHKs in Baden-Württemberg. Für die IHK-Region Ulm zeige sich eine überdurchschnittlich hohe Fachkräfteproblematik, heißt es darin.

Quelle: swp.de