WifOR stellt vor

Erst­ma­li­ge Be­rech­nun­gen zur glo­ba­len Ge­sund­heits­wirt­schaft

Diese Berechnungen beziffern erstmals die weltweite Wertschöpfung und dadurch den Beitrag zum globalen BIP sowie die damit verbundenen Arbeitsmarkteffekte. Somit erschließen diese Analysen neue Perspektiven auf das Potenzial der Gesundheitswirtschaft.

Gesundheitswirtschaft nicht nur als Kostenfaktor zu betrachten, ist eines der Kernthemen des unabhängigen Wirtschaftsforschungsinstituts WifOR in Darmstadt. Nachdem die Wirtschaftsexperten über viele Jahre die Branche in Deutschland untersucht haben – regional und national, untersuchten sie jetzt die Wachstums- und Beschäftigungseffekte der weltweiten Gesundheitswirtschaft.

Auf Basis der globalen volkswirtschaftlichen Daten haben die Forscher erste Berechnungen zur Bedeutung der weltweiten Gesundheitswirtschaft erstellt. Diese Berechnungen beziffern erstmals die weltweite Wertschöpfung und dadurch den Beitrag zum globalen BIP sowie die damit verbundenen Arbeitsmarkteffekte. Somit erschließen diese Analysen neue Perspektiven auf das Potenzial der Gesundheitswirtschaft.

Drei Kernaussagen der WifOR-Analyse zur weltweiten Gesundheitswirtschaft:

  • Rund 5,6 Billionen USD beträgt die Bruttowertschöpfung der globalen Gesundheitswirtschaft. Das entspricht etwa zweimal der gesamten Wirtschaftsleistung Frankreichs.
  • Damit wird fast jeder 13. Euro (8 % Anteil des weltweiten BIP) in der Gesundheitswirtschaft wertgeschöpft
  • 182,9 Millionen Erwerbstätige beschäftigt die Branche der Gesundheitswirtschaft weltweit. Zum Vergleich: 182 Millionen Erwerbstätige umfasst der Arbeitsmarkt von Canada und den USA zusammen.

In den Berechnungen stecken zehn Jahre Erfahrung aus der Forschung zum Thema Gesundheitswirtschaft. Neben dem Schwerpunkt Gesundheit sind Impact-Analysen und Arbeitsmarktforschung wesentliche Forschungsrichtungen von WifOR.