Wirtschaftsjournalismus und Wirtschaftsforschung

Ar­beits­mark­t­in­dex FRAX

Der FRAX ist ein von WifOR und der Frankfurter Rundschau entwickelter Arbeitsmarktindex, der eine umfassende und detaillierte Betrachtungsweise des deutschen Arbeitsmarktes erlaubt und Hinweise über kurz- und mittelfristige Entwicklungen am Arbeitsmarkt gibt, die in der bisherigen Berichterstattung häufig zu kurz kommen. Auf Basis von 5 Kategorien – Beschäftigungsentwicklung, Zugangschancen, Einkommenssituation, Ausbildung, Arbeitsbedingungen – und 18 Indikatoren ist somit eine differenzierte Analyse des Arbeitsmarktes möglich.

Hintergrund

Die Arbeitslosen- und Erwerbstätigenzahlen allein lassen keine ausreichende Bewertung des deutschen Arbeitsmarktes zu. Seine zunehmende Ausdifferenzierung wird damit nur unzureichend abgebildet und lässt unter anderem folgende Fragen offen:

  • Wie entwickelt sich der Arbeitsmarkt für Teilgruppen, z.B. Jüngere und Ältere?
  • Welchen Anteil haben Vollzeit- bzw. geringfügige Beschäftigung?
  • Welche Zukunftschancen ergeben sich aus der Entwicklung am Ausbildungsmarkt?
  • Unter welchen Arbeitsbedingungen wird gearbeitet?

Daher ist das Ziel dieser Kooperation mit der Frankfurter Rundschau, den Arbeitsmarkt differenzierter darzustellen und so spezifische Trends und Zusammenhänge hervorzuheben.

Zur Gewichtung der Kategorien und Indikatoren wurde eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Die Indikatoren werden auf Basis von öffentlich verfügbaren und amtlichen Statistiken erstellt. Der FRAX wird quartalsweise aktualisiert.

Dr. Sandra Hofmann

Forschungsleiterin Arbeitsmarkt

Forschungsschwerpunkte Arbeitsmarkt, Sozialpolitik, Digitalisierung

+49 6151 50155-12
sandra.hofmann@wifor.com

Up­da­te: FRAX im 1. Quar­tal 2019

Arbeitsmarkt trotzt konjunktureller Unsicherheit – FR-ArbeitsmarktindeX steigt auf Rekordwert in einem ersten Quartal / Weniger geringfügig Beschäftigte