Strategischer Dialog über Investitionen im Gesundheitswesen in der US-Botschaft in Bratislava (Slowakei)

Prof. Dr. Dennis Ostwald sprach im Rahmen der hochrangigen Diskussion über den sozioökonomischen Wert der Gesundheit. Angesichts des zunehmenden demografischen und finanziellen Drucks, dem die Gesundheitssysteme in ganz Europa ausgesetzt sind, gewinnt eine evidenzbasierte Politikgestaltung mehr denn je an Bedeutung. Gesundheit ist nicht nur ein Ergebnis wirtschaftlichen Wohlstands – sie ist eine Voraussetzung dafür.

29. Juni 2026 Ganztägig

Wichtige Erkenntnisse aus der Diskussion:

  • Die Erkenntnisse des WifOR-Instituts zeigen durchweg, dass Investitionen in die Gesundheit europaweit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Mehrwert schaffen, der durch gesteigerte Produktivität, eine höhere Erwerbsbeteiligung und mehr Widerstandsfähigkeit getragen wird.
  • Investitionen in die Gesundheit steigern nicht nur das Wohlbefinden, sondern haben auch weitreichende wirtschaftliche Ausstrahlungseffekte – sie stärken die Erwerbsbevölkerung, senken die langfristigen Gesundheitskosten und schaffen finanzpolitischen Spielraum.
  • Länder, die Prävention priorisieren, investitionsorientierte Gesundheitskonzepte verfolgen und eine strukturierte sektorübergreifende Zusammenarbeit ermöglichen, sind besser aufgestellt, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern und gleichzeitig die finanzielle Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Da die Gesundheitssysteme in ganz Europa zunehmendem demografischem und finanziellem Druck ausgesetzt sind, gewinnt eine evidenzbasierte Politikgestaltung mehr denn je an Bedeutung. Gesundheit ist nicht nur ein Ergebnis wirtschaftlichen Wohlstands – sie ist eine Voraussetzung dafür.