Analyse der Arbeitsproduktivität

Glo­ba­ler öko­no­mi­scher Fuß­ab­druck von No­var­tis ent­lang der Lie­fer­ket­te

Der ökonomische Fußabdruck wurde für verschiedene geografische und operative Regionen berechnet, d.h. in Regionen, in denen der Impact aufgetreten ist bzw. wo er ausgelöst wurde. Die Analyse entlang der globalen Lieferketten liefert Einblicke aus verschiedenen Perspektiven.

Die Bruttowertschöpfung (BWS) quantifiziert den Wert der produzierten Güter und Dienstleistungen eines Unternehmens, einer Branche, innerhalb einer bestimmten Region oder in der gesamten Volkswirtschaft. Zudem bemisst die BWS eines Unternehmens dessen direkten Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes, in dem es tätig ist. Aus diesem Grund ist sie die Maßeinheit für wirtschaftliches Wachstum und zur Quantifizierung des Beitrags eines Unternehmens zum Wohlstand einer Nation. Viele politische Ziele sind mit Bezug auf das BIP formuliert, wie zum Beispiel in der Europa 2020 Strategie der Europäischen Kommission, die den Anstieg der öffentlichen und privaten Forschungs- und Entwicklungsausgaben (FuE-Ausgaben) auf 3% des BIP bis 2020 als Ziel formuliert. Die BWS ist somit in der Lage den Beitrag eines Unternehmens zu diesem strategischen Ziel direkt und vergleichbar zu beziffern.

Novartis hat seine Geschäftszahlen in makroökonomische Kennzahlen überführt und war somit in der Lage neben dem direkten Impact auch die Effekte entlang der globalen Lieferkette zu analysieren. In dieser entstehen Ausstrahleffekte in Form von zusätzlicher Beschäftigung und BWS durch die Weiterverausgabung von Einnahmen der Zulieferer (Vorleistungen) und weiterer beteiligter Unternehmen. Um noch einen wesentlichen Schritt weiter zu gehen, wurden auch induzierte Effekte, die durch die Lohnausgaben der Mitarbeiter von Novartis und die Ausgaben der Arbeitskräfte ihrer Lieferanten entstehen, berücksichtigt.

Der Ökonomische Fußabdruck wurde für verschiedene geografische und operative Regionen berechnet, d.h. in Regionen, in denen der Impact aufgetreten ist bzw. wo er ausgelöst wurde. Durch die Einhaltung des Konzepts des Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen bietet die Analyse ein hohes Maß an Aussagekraft und Vergleichbarkeit mit offiziellen makroökonomischen Indikatoren. Sie bildet somit eine solide Grundlage für die Information verschiedener Interessengruppen und die Verbesserung von Entscheidungsfindungen, indem sie die wirtschaftliche Relevanz der Geschäftsaktivitäten von Novartis entlang der globalen vorgelagerten Lieferkette aufzeigt.

 

Dr. Marcus Cramer

Forschungsleiter Impact-Analysen

Forschungsschwerpunkte Nachhaltigkeit, Sozialpolitik, Wertschöpfung, Innovation & Forschung & Entwicklung

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marcus.cramer@wifor.com